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You are here: The Platypus Affiliated Society/Die deutschsprachige Platypus Review

Die Platypus Review

Am 12. November 2025 veranstaltete die Platypus Affiliated Society in Wien eine Podiumsdiskussion mit Eva Novotny (Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, Neue Linke), Utta Isop (Freie Wissenschaftlerin und Philosophin, Genderforschung), Nathalie Burkowski (Bezirksrätin der KPÖ, studiert Gender Studies) und Nadja Dostal (Spartakistische Arbeiterpartei Deutschlands / IKL) zum Thema Sexuelle Befreiung und die Linke.

Im Sommer 2025 erschien Roswitha Scholz’ Sammelband Back to the Roots?, eine programmatische Zusammenstellung älterer und neuerer Aufsätze, die das wertkritische Projekt gegen die Regressionen der Gegenwart in Stellung bringen soll. Scholz konstatiert das Scheitern der Linken in den 2010er Jahren – von Syriza über Podemos bis Sanders – als generelles Muster, auch wenn die Linkspartei in Deutschland Zulauf erhält. Scholz, eine der zentralen Stimmen der deutschsprachigen Wertkritik, zieht mit diesem Sammelband nach über 30 Jahren theoretischer Arbeit Bilanz und diagnostiziert dabei eine Regression in der marxistisch-feministischen Theoriebildung, womit sich eine Reihe von Fragen stellen, die auch die Wertkritik selbst nicht unberührt lassen.

Ein Gespräch mit Dr. Friederike Beier über das Verhältnis zwischen Materialistischem und Queer-Feminismus und das emanzipatorische Potenzial einer Intervention

Chefredakteur

Moritz Schiffmann

Korrektorinnen und Korrektoren

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Designer

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Zielsetzung

Ăśberblickt man das Universum der verschiedenen Positionen und Ziele, die linke Politik heute ausmachen, so wird man
den beunruhigenden Verdacht nicht los, dass sich hinter der scheinbaren Vielfalt eine grundlegende Gemeinsamkeit verbirgt:
Was heute existiert, wurde auf den Trümmern dessen errichtet, was einst möglich war.
[ . . . ]

Richtlinien zur Einsendung von Beiträgen

Artikel in der Platypus Review haben normalerweise eine Länge von 5000–40.000 Zeichen (mit Leerzeichen), längere Beiträge können auch berücksichtigt werden. Für entsprechende Anfragen und Beiträge bitte eine Email an die.platypus.review@gmail.com senden.

FrĂĽhere Ausgaben

Ausgabe #39 (Mai/Juni 2026)

Eine Rezension zu Ingar Soltys Buch „Karl Kautsky zur Einführung. Sozialismus und Klassenpartei“ von Johann Richter

Kommentar zum Podium „Was ist DIE LINKE?“ in Berlin am 4. Juli  2025 von Jorrit

Am 4. Juli 2025 veranstaltete die Platypus Affiliated Society eine Podiumsdiskussion mit Dietmar Bartsch (DIE LINKE), Martin Suchanek (Gruppe ArbeiterInnen Macht), Charly Roffalski (DIE LINKE) und Jakob (Platypus) in Berlin zum Thema: Was ist DIE LINKE? Es folgt ein editiertes und gekürztes Transkript der Veranstaltung, die unter https://youtu.be/cbxbsZMQgJM?si=kBQueOdhVntk6WRB vollständig angehört werden kann.

Ausgabe #38 (März/April 2026)

Anarchistische Front (Iran & Afghanistan)

Der folgende Brief wurde dem Columbia-University-Chapter der Platypus Affiliated Society am 26. März 2026 von der Anarchistischen Front (Iran & Afghanistan) übermittelt. Wir veröffentlichen den Brief ungekürzt in deutscher Übersetzung.

von Fakhry Al-Serdawi

Die Aussicht, in Gaza bald durch Bildungsreformen von Jared Kushners stolzer „unpolitischer Technokratie“ über Auschwitz zu lehren, läuft auf das hinaus, was Theodor Adorno als „die Kodifizierung des Unaussprechlichen“ bezeichnet hat.1 Diese Bemühungen werden scheitern – nicht nur wegen der von Joseph Klein beschriebenen „Neudefinition des Antisemitismus“ durch die NGOs in Washington und Tel Aviv, welche zu noch mehr Antisemitismus führt2 – sondern auch, weil die Grundprinzipien der individuellen Freiheit des Menschen besagen, dass man den Opfern des Holocaust nur durch eine weitgehend persönliche, autodidaktische Auseinandersetzung mit dem Thema gerecht werden kann. Was mich selbst betrifft, habe ich aus zwei Quellen über den Holocaust gelernt: Einerseits von meinem Lehrer an der öffentlichen Schule in Bir Zait – keinem Kushner-Technokraten, sondern einem Teilzeitfahrer aus der Arbeiterklasse aus den 2000ern – und andererseits von Philip K. Dick.

von Andrés (Klasse gegen Klasse), Dennis Graemer, Georg (Der Sperling) und Ingar Solty (Rosa Luxemburg Stiftung)

Unter den Begriffen des „Imperialismus“ und „Anti-Imperialismus“ hat die Linke in den letzten Jahren um die richtige Position zu den Konflikten um Ukraine-Russland und Israel-Palästina gerungen und sich dabei vielfach gespalten. Der Wechsel der US-Außenpolitik unter Trump und die Aufrüstung der deutschen Regierung haben das Thema wieder auf die Tagesordnung gebracht, weshalb Platypus fragen möchte:

Was versteht ihr unter Imperialismus? Was ist der spezifische Beitrag der Imperialismus-Schrift von Lenin und inwiefern ist diese heute noch relevant? Wie lässt sich aus der Geschichte anti-imperialistischer Kämpfe lernen? Was hat der Kampf gegen den Imperialismus mit dem Kampf für den Sozialismus zu tun?

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