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Tobias Schweiger ist seit Juni 2021 einer von sechs BundessprecherInnen der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ). Davor war er federfĂŒhrend im Aufbau der Jungen GrĂŒnen (JG) aktiv. Nach deren Ausschluss aus der grĂŒnen Bundespartei 2017 war er einer der MitbegrĂŒnder der unabhĂ€ngigen linken Jugendorganisation Junge Linke (JL). ZusĂ€tzlich organisierte er in Bremen Kapital-Lesekreise fĂŒr die Rosa-Luxemburg-Stiftung und war bei der antideutschen Gruppe associazione delle talpe aktiv.

Platypus Wien lÀdt wieder ein - diesmal am Montag, den 25.10. ab 20:00 Uhr im Café Phönixhof.

Der Barabend lĂ€sst in entspannter AtmosphĂ€re Raum fĂŒr informelle Diskussionen ĂŒber Ideen, aktuelle Themen und die Geschichte der Linken oder Artikel aus der Platypus Review*.
Eine gute Gelegenheit, MitstreiterInnen zu treffen und das Projekt Platypus kennenzulernen und zu diskutieren.

Dienstag, 19. Oktober 2021, 19:00 Uhr

HS I im Neuen InstitutsgebĂ€ude, UniversitĂ€tsstraße 7, 1010 Wien

Im Manifest der kommunistischen Partei schrieben Marx und Engels 1848 den prominenten Satz: „Die Geschichte aller bisherigen Gesellschaft ist die Geschichte von KlassenkĂ€mpfen.“ Damit formulierten sie einerseits eine geschichtsphilosophische Betrachtung, als auch den widersprĂŒchlichen Charakter kapitalistischer Gesellschaft, der sich in der Klassenspaltung ausdrĂŒckt.

In diesem Teach-In wollen wir uns diesem VerhĂ€ltnis von Geschichte und Kapital widmen, indem Bedeutung, Entstehung und potenzielle Überwindung kapitalistischer VerhĂ€ltnisse in die Geschichte der Menschheit verortet werden. In Anlehnung an Hegel, Marx, Engels, Benjamin und Adorno soll die Frage gestellt werden, wie wir Geschichte betrachten.
Welche Möglichkeiten gesellschaftlichen Fortschritts ergeben sich aus Geschichte?
Welche Potentiale blieben der Menschheit bisher verwehrt?

Dr. Thomas Wendt ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut fĂŒr Philosophie an der UniversitĂ€t Leipzig. Seine Interessensschwerpunkte sind Politische Philosophie und Gesellschaftstheorie. Aktuell forscht er zur historischen Tradition und Systematik der Bewusstseinstheorie und entwickelt daraus ein PhilosophieverstĂ€ndnis des „eingreifenden Denkens“.
Die Antideutschen schienen vielversprechend, da sie offenbar in immer fundamentalere Differenz zur Restlinken gerieten und (u.a. durch ihre Wiederentdeckung der Frankfurter Schule) den Anschein gaben, als wĂ€ren sie die benötigte kritische Kraft, um den historischen Moment zu nutzen und die Neuausrichtung und Rekonstitution der revolutionĂ€ren Linken anzustoßen. Dies ist aber nicht geschehen. Der Moment potenzieller linker Selbstbesinnung ist ungenutzt verstrichen und anstatt sich aus den vereinseitigenden Spaltungen der vorherigen Linken herauszuarbeiten, haben die Antideutschen die Fragestellung, was die Linke ist und wie sie aus ihrer Krise herauskommt, nur weiter verdunkelt.