RSS FeedRSS FeedYouTubeYouTubeTwitterTwitterFacebook GroupFacebook Group
You are here: The Platypus Affiliated Society/Archive for category Platypus Review Authors
On April 18, 2009, the Platypus Affiliated Society conducted the following panel discussion at the Left Forum Conference at Pace University in New York City. The panel was organized around four significant moments in the progressive separation of theory and practice over the course of the 20th century: 2001 (Spencer A. Leonard), 1968 (Atiya Khan), 1933 (Richard Rubin), and 1917 (Chris Cutrone). The following is an edited transcript of the introduction to the panel by Benjamin Blumberg, the panelists’ prepared statements, and the Q&A session that followed.
Das Jahr 1917 ist das rätselhafteste, schillerndste und daher kontroverseste Datum in der Geschichte der Linken. Aus diesem Grund stellt es notwendigerweise den Mittelpunkt für die Geschichtsphilosophie der Linken von Platypus dar; den Versuch, gegenwärtige Probleme so aufzufassen, dass sie sich bereits in der Vergangenheit manifestiert haben, jedoch unüberwunden bleiben.
Es könnte ungewöhnlich erscheinen, sich dem Jahre 1968 über Theodor W. Adornos politische Gedanken und sein Selbstverständnis anzunähern, zumal dieser nicht nur als der pessimistischste in seiner Kritik, sondern auch als ein Gegner der Neuen Linken angesehen wird, vor allem nachdem er berüchtigterweise die Polizei gerufen hat, als studentische Demonstranten das Frankfurter Institut für Sozialforschung besetzen wollten. Dennoch kann uns Adornos Reaktion und Antwort auf die Politik der 1968er helfen, sowohl den Ursprung als auch die Erbschaft der Neuen Linken in der Gegenwart zu verstehen.
Die Preisgabe emanzipatorischer Politik in unserer Zeit bedeutet nicht etwa, wie frühere revolutionäre Denker gefürchtet hatten, die Preisgabe der Revolution zu Gunsten des Reformismus. Vielmehr ist auch der Reformismus gestorben, weil niemand mehr die revolutionäre Überwindung des Kapitals für möglich erachtet.
Was bedeutet es zu sagen, dass die Linke tot ist? Und was bedeutet es über die Geschichte der Linken post mortem zu sprechen? Es ist unsere Aufgabe diese Fragen zu adressieren.