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Mittwoch, 15. Juni 2022, 19 Uhr im Index, Breite Str. 1

Es ist mal wieder ein Filmabend angesagt! Diesen Mittwoch wollen wir mit euch zwei Folgen der britischen Historienserie "Fall of Eagles" schauen.

Folge 12 " The Secret War" und Folge 13 "End Game" behandeln die Ereignisse im Europa der Jahre 1917/1918, sind also eine schöne Ergänzung zur dieswöchigen Lesekreis-Sitzung über das Scheitern der Revolution. Kommt gerne vorbei, der Eintritt ist kostenlos, es gibt Getränke gegen kleine Spende.

Der Filmabend wird im Index (Breite Straße 1, 04317 Leipzig) stattfinden.

Zeit: 15.06.2022, 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Die Ohnmacht der Linken lässt sich nachverfolgen bis in die 30er-Jahre, zu den sozialistischen und kommunistischen Massenparteien in Europa im Angesicht des Faschismus. Auf das Wachstum faschistischer Bewegungen antworteten sie mit Panik und Kapitulation, ihre Politik resultierte in ihrer Selbstaufgabe als unabhängige politische und soziale Vertretungsorgane des Proletariats. Revolutionäre Parteien verwandelten sich in Stützen des bürgerlich-demokratischen Regimes.

Donnerstag, 05. Mai 2022, 19 Uhr im Index, Breite Straße 1

Passend zu unserem Lesekreis des Sommersemesters "Was ist revolutionärer Marxismus?" wollen wir zusammen mit euch einen Film über eine der bedeutendsten Figuren des Marxismus schauen.

"Rosa Luxemburg", erschienen 1986, von der Regisseurin Margarethe von Trotta zeichnet die Biographie der Sozialdemokratin nach und liefert ein anschauliches Panorama der damaligen gesellschaftlichen Situation.

Vor dem Film wird es einen kleinen historischen Input geben.

Kommt vorbei, der Eintritt ist kostenlos!

Ort: Index, Breite Straße 1, 04317 Leipzig

Zeit: 05.05.2022, 19 Uhr (Einlass ab 18:30 Uhr)

Freitag, 29. April 2022, 19 Uhr im Conne Island

Facebook-Veranstaltung: https://fb.me/e/2fgC0OzuB

Die Idee einer Befreiung der Geschlechter datiert zurück vor den Marxismus. Es waren utopische Sozialisten wie Charles Fourier und Mary Wollstonecraft, die formulierten, dass das Versprechen von “Gleichheit, Freiheit und Brüderlichkeit” der bürgerlichen Revolutionen nur von Bedeutung sei, wenn es alle Menschen beträfe. Diese Forderung nahm der historische Marxismus des 19. und frühen 20. Jahrhunderts in der Frage nach der “Befreiung der Frau” auf und versuchte, sie in der proletarischen Weltrevolution umzusetzen. Nachdem der Versuch einer solchen Revolution in den Jahren 1919 bis 1923 als gescheitert galt, schienen Fragen nach Geschlecht von geringer Bedeutung für die Überreste marxistischer und sozialistischer Politik.

Es war die Neue Linke, die Fragen nach Sexualität und Geschlecht erneut aufwarf und als Kritik des Marxismus in Stellung brachten, da dieser die Themen vernachlässigt habe. Die “Zweite Welle des Feminismus”, die sich aus dem gescheiterten Projekt der Neuen Linken ergab, war desillusioniert: Eine Befreiung aller Geschlechter wurde gelesen als eine Betäubung gegen die realen Machtverhältnisse eines jahrtausendealten Patriarchats - eine Befreiung der Geschlechter könne nicht bis zu einer imaginierten “Diktatur des Proletariats” vertagt werden. Doch bereits bald darauf zeichneten sich auch innerhalb des Feminismus ideologische und politische Differenzen und Konflikte ab. Der in den 1950ern vom Psychologen John Money eingeführte Begriff Gender, der die psychische und soziale Dimension des Geschlechts betont, hielt Einzug in feministische Diskussionen, am prominentesten vielleicht in Judith Butlers “Gender Trouble”.

Spätestens seit diesem Zeitpunkt scheint der Begriff Gender zunehmend politische Bedeutung zu erhalten, auch und vielleicht besonders innerhalb der Linken. Als Begriff scheint er traditionelle Grenzen zwischen den Geschlechtern einzureißen, aber auch neu zu errichten. Und auch für die Linke ist Gender ein Zankapfel, über dessen korrekte Beurteilung sich Gruppen und Zeitungen spalten.

Ist “Gender” eine Leerstelle des Marxismus, die nur durch neue Formen der Theorie komplettiert werden kann? Welche politische Bedeutung hat der Begriff Gender für die Linke heute? Wie steht es um “Gender-Befreiung” mehr als 30 Jahre nachdem sie als politisches Projekt ausgerufen wurde? Was hat die Linke gelernt aus den 200 Jahren Kampf um die Befreiung der Geschlechter? Welche politische Rolle käme “Gender” in einem Kampf um die Emanzipationen der Geschlechter zu?

Sprecher*Innen:

  • Roswitha Scholz
  • Sara Rukaj
  • Stefan Hain

Eine Veranstaltung von Platypus Leipzig

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Grafik: Armin Schroetter

Der Marxismus nach dem Tod von Marx und Engels erfährt mit dem rasanten Wachstum der Arbeiterbewegung und der Entstehung der zweiten Internationale den Charakter einer politi­schen Massenbewegung, die sich in alle Teile der Welt verbreitet. Wir möchten im ersten Teil des Lesekreises genauer betrachten, worin der berühmt-berüchtigte Marxismus der Arbeiterbe­wegung bestanden und welche Krise ihn vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges erfasst hat. Der Kampf gegen diese “Krise des Marxismus” hat mit der Oktoberrevolution und der deutschen Arbeiterrevolution von 1918-19 einen welthistorischen Maßstab erreicht, der die Hoffnungen und Katastrophen des zwan­zigsten Jahrhunderts vorbereitete. Was war das Ziel der 1917 eingeleiteten internationalen Revolution und wie ist diese gescheitert? Welche politischen und ideologischen Konsequenzen folgten daraus?

Um diese Fragen näher zu beleuchten, werden wir uns in der zweiten Hälfte des Semesters mit den Reflexionen dieser Entwicklungen beschäftigen, wie sie von zentralen Figuren der Frankfurter Schule entwickelt wurden. Mit Lukács, Benjamin, Horkheimer und Adorno werden wir die Spannung, Kontinuität und Differenz zu den Vertretern der klassischen Periode des Marxismus entwickeln und uns somit ein bedeutendes Instrumentarium zum Verständnis der gegenwärtigen Welt anzueignen suchen. Das problematische Verhältnis von Theorie und Pra­xis im Marxismus und seiner Entwicklung hat die Welt des zwanzigsten Jahrhunderts entschei­dend geprägt und hinterlässt ihre Narben bis in die Gegenwart. Mit der Erforschung dieses Verhältnisses möchten wir Aufschluss darüber erhalten, wie die Vergangenheit unsere eigene Imagination der Zukunft in Bann hält.

Die Texte werden im Voraus gelesen und dann zusammen diskutiert. Neueinsteiger:innen sind jederzeit herzlich willkommen! Es werden keine Vorkenntnisse benötigt.

Wir bieten zwei alternative Termine für den Lesekreis an, kommt einfach zu dem, der euch besser in den Kram passt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Dienstags: 19 - 22 Uhr, im Liebknecht-Haus, Braustraße 15, 04107 Leipzig.

Donnerstags: 18 - 21 Uhr, Bibliotheca Albertina, Gruppenraum D (3. OG), Beethovenstraße 6, 04107 Leipzig.

Ort & Uhrzeit des Donnerstag-Lesekreises können sich gegebenenfalls über das Semester ändern. Wenn dem so sein sollte, informieren wir darüber hier und auf Facebook.

vorausgesetzte Texte
+ zusätzlich, empfohlene Texte

Empfohlene Vorbereitungs- und Hintergrundliteratur:

+ Edmund Wilson: „To the Finland Station: A Study in the Writing and Acting of History“ (1940), Part II. Ch. (1–4,) 5–10, 12–16; Part III. Ch. 1–6
+ Carl Schorske, The SPD 1905-17: The Development of the Great Schism (1955)
+ Leszek Kolakowski: „Der Sinn des Begriffes ‘Linke’” (1958)
+ J.P. Nettl, Rosa Luxemburg (1966) [Vol. 1] [Vol. 2]
+ James Joll: „The Second International 1889–1914“ (1966)
+ Sebastian Haffner: “Die deutsche Revolution 1918/19” (1968)
+ Richard Appignanesi und Oscar Zarate / A&Z: “Lenin für Anfänger” (1977)
+ Tariq Ali und Phil Evans: „Trotzki für Anfänger“ (1980)

Sitzungen:

1. Woche: Revolutionäre Führung | 19.04.2022

Rosa Luxemburg, „Die ‚Junius-Broschüre‘ / Krise der Sozialdemokratie“ Teil I. (1916)
• J. P. Nettl, “The German Social Democratic Party 1890–1914 as a Political Model” (1965)
• Cliff Slaughter, “What is Revolutionary Leadership?” (1960)

2. Woche: Reform oder Revolution? | 26/28.04.2022

• Luxemburg, „Sozialreform oder Revolution“ (1899)
+ Eugene Debs, “Competition vs. Cooperation” (1900)

3. Woche: Lenin und die Avantgardepartei | Kalenderwoche 18

• Spartakist-Broschüre, Lenin und die Avantgardepartei (1978)
+ Richard Appignanesi und Oscar Zarate / A&Z: “Lenin für Anfänger” (1977)

4. Woche: Was tun? | KW19

• W. I. Lenin, „Was tun?“ (1902)
+ Richard Appignanesi und Oscar Zarate / A&Z: “Lenin für Anfänger” (1977)

5. Woche: Massenstreik und Sozialdemokratie | KW20

• Luxemburg, „Massenstreik, Partei und Gewerkschaften“ (1906)
+ Luxemburg, „Blanquismus und Sozialdemokratie“ (1906)

6. Woche: Permanente Revolution | KW21

• Leo Trotzki, „Ergebnisse und Perspektiven“ (1906)
+ Tariq Ali und Phil Evans: „Trotzki für Anfänger“ (1980)

7. Woche: Staat und Revolution | KW22

• Lenin, „Staat und Revolution“ (1917)

8. Woche: Imperialismus | KW23

“Es ist die Sache der Bourgeoisie, die Trusts zu fördern, Kinder und Frauen in die Fabriken zu jagen, sie dort zu martern, zu korrumpieren, unsäglichem Elend preiszugeben. Wir „unterstützen“ diese Entwicklung nicht, wir „fordern“ so etwas nicht, wir kämpfen dagegen. Aber wie kämpfen wir? Wir erklären, die Trusts und die Fabrikarbeit der Frauen sind progressiv. Wir wollen nicht zurück, zum Handwerk, zum vormonopolistischen Kapitalismus, zur Hausarbeit der Frauen. Vorwärts über die Trusts usw. hinaus und durch sie zum Sozialismus.”

Lenin: Das Militärprogramm der proletarischen Revolution (1916)

• Lenin, „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ (1916)
+ Lenin, „Sozialismus und Krieg“ (1915)

9. Woche: Scheitern der Revolution | KW24

• Luxemburg, „Was will der Spartakusbund?“ (1918)
• Luxemburg, „Unser Programm und die politische Situation“ (1918)
+ Luxemburg, „Die Sozialisierung der Gesellschaft“ (1918)
+ Luxemburg, „Die russische Tragödie“ (1918)
+ Luxemburg, „Die Ordnung herrscht in Berlin“ (1919)
+ Eugene Debs, “The Day of the People” (1919)
+ Sebastian Haffner: „Die deutsche Revolution 1918/19“ (1968) [engl. PDF]

10. Woche: Rückzug nach der Revolution | KW25

• Lenin, „Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus“ (1920)
+ Lenin, „Notizen eines Publizisten“ (1922/24)

11. Woche: Dialektik der Verdinglichung | KW26

• Georg Lukács, „Der Standpunkt des Proletariats“ (= Teil III. des Kapitels „Die Verdinglichung und das Bewußtsein des Proletariats“) in Geschichte und Klassenbewusstsein (1923)
Being and becoming (freedom in transformation) / immanent dialectical critique chart of terms
Commodity form chart of terms
Capitalist contradiction chart of terms + Organic composition of capital chart of terms
Reification chart of terms
+ Lukács, „Das Phänomen der Verdinglichung“ (Teil I des Kapitels „Die Verdinglichung und das Bewusstsein des Proletariats“, in Geschichte und Klassenbewusstsein (1923)

12. Woche: Lehren des Oktobers | KW27

• Trotzki, „1917 – Die Lehren des Oktobers“ (1924)
Trotzki, „Bolschewismus und Stalinismus“ (1937)

13. Woche: Trotzkismus | KW28

+ Trotzki, “To Build Communist Parties and an International Anew” (1933)
+ Trotzki, „Wenn Amerika kommunistisch würde“ (1934)
• Trotzki, „Der Todeskampf des Kapitalismus und die Aufgaben der 4. Internationale“ (Das Übergangsprogramm) (1938)
+ Trotzki, „Die Gewerkschaften in der Epoche des imperialistischen Niedergangs“ (1940)
+ Trotzki, „Brief an James P. Cannon“ (1939)

14. Woche: Der autoritäre Staat | KW29

• Friedrich Pollock, „Staatskapitalismus“ (1941)
• Max Horkheimer, „Autoritärer Staat“ (1940/1942)
Capitalist contradiction chart of terms 

15. Woche: Über den Begriff der Geschichte | KW30

• Epigraphe von Louis Menand (on Edmund Wilson) und Peter Preuss (on Nietzsche) über das moderne Konzept von Geschichte
+ Charles Baudelaire, from Fusées [Rockets] (1867)
+ Bertolt Brecht, „An die Nachgeborenen“ (1939)
+ Walter Benjamin, „Zum Planetarium“ (aus: Einbahnstraße, 1928)
+ Benjamin, „Feuermelder“ (aus: Einbahnstraße, 1928)
+ Benjamin, „Erfahrung und Armut“ (1933)
+ Benjamin, Theologisch-politisches Fragment (1921/39?)
Benjamin on history chart of terms
• Benjamin, „Über den Begriff der Geschichte“ (1940)
• Benjamin, „Paralipomena zu den Thesen Über den Begriff der Geschichte“ (1940)
+ Benjamin, Das Passagen-Werk Konvolut N, „Erkenntnistheoretisches, Theorie des Fortschritts“ (v. a. S. 588 f.)
Being and becoming (freedom in transformation) / immanent dialectical critique chart of terms

16. Woche: Reflexionen über den Marxismus | KW31

Capital in history timeline and chart of terms
Benjamin on history chart of terms
• Theodor Adorno, „Reflexionen zur Klassentheorie“ (1942)
• Adorno, „Ausschweifung“ (Anhang Minima Moralia) (1944–47)
Being and becoming (freedom in transformation) / immanent dialectical critique chart of terms
+ Adorno, „Zueignung“, „Vermächtnis“, „Vor Mißbrauch wird gewarnt“ und „Zum Ende“ aus Minima Moralia (1944-47)
+ Horkheimer und Adorno, Diskussion über Theorie und Praxis (1956)

17. Woche: Theorie und Praxis | KW32

+ Adorno, „Zu Subjekt und Objekt“ (1969)
Commodity form chart of terms
Reification chart of terms
Capitalist contradiction chart of terms
Adorno's critique of actionism chart of terms
• Adorno, „Marginalien zu Theorie und Praxis“ (1969)
• Adorno, „Resignation“ (1969)
Being and becoming (freedom in transformation) / immanent dialectical critique chart of terms
+ Adorno, „Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft?“ (1968) [Audio]
Organic composition of capital chart of terms
+ Esther Leslie, Introduction to the 1969 Adorno-Marcuse correspondence (1999)
+ Adorno und Herbert Marcuse, „Briefwechsel über die Neue Linke“ [Dokumente Nr. 300, 313, 322, 336, 338, 340 & 349] (1969)
+ Der Spiegel, Interview mit T. W. Adorno: „Keine Angst vor dem Elfenbeinturm“ (1969)

Zusatzsitzungen zur Neuen Linken der 1960er:

Neue Linke I: Neo-Marxismus | KW33

• Martin Nicolaus“The unknown Marx” (1968)
Commodity form chart of terms
Capitalist contradiction chart of terms 
Organic composition of capital chart of terms
Marx on surplus-value chart of terms
Adorno, „Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft?“ (1968) [Audio]
• Moishe Postone“Necessity, labor, and time” (1978)
+ Postone, “Interview: Marx after Marxism” (2008)
+ Postone, “History and helplessness: Mass mobilization and contemporary forms of anticapitalism” (2006)
Organic composition of capital chart of terms
+ Postone, “Theorizing the contemporary world: Brenner, Arrighi, Harvey” (2006)

Neue Linke II: Gender und Sexualität | KW34

"The situation of women is different from that of any other social group. This is because they are not one of a number of isolable units, but half a totality: the human species. Women are essential and irreplaceable; they cannot therefore be exploited in the same way as other social groups can. They are fundamental to the human condition, yet in their economic, social and political roles, they are marginal. It is precisely this combination — fundamental and marginal at one and the same time — that has been fatal to them."

Juliet Mitchell, "Women: The longest revolution" (1966)

+ Capitalist contradiction chart of terms 
• Juliet Mitchell“Women: The longest revolution” (1966)
• Clara Zetkin, „Erinnerungen an Lenin“ (1925)
Adorno, „Sexualtabus und Recht heute“ (1963)
• John D’Emilio, “Capitalism and Gay Identity” (1983)

Neue Linke III: Anti-Schwarzer Rassismus in den USA | KW35

"As a social party we receive the Negro and all other races upon absolutely equal terms. We are the party of the working class, the whole working class, and we will not suffer ourselves to be divided by any specious appeal to race prejudice; and if we should be coaxed or driven from the straight road we will be lost in the wilderness and ought to perish there, for we shall no longer be a Socialist party."

Eugene Debs, "The Negro in the class struggle" (1903)

+ Eugene Debs, “The Negro and his nemesis” (1904)
Capitalist contradiction chart of terms 
• Richard Fraser, “Two lectures on the black question in America and revolutionary integrationism” (1953)
+ Fraser, "For the materialist conception of the Negro struggle" (1955) 
• James Robertson und Shirley Stoute, “For black Trotskyism” (1963)
+ Spartacist League, “Black and red: Class struggle road to Negro freedom” (1966)
+ Bayard Rustin, “The failure of black separatism” (1970)
• Adolph Reed“Black particularity reconsidered” (1979)
+ Reed, “Paths to Critical Theory” (1984)