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You are here: The Platypus Affiliated Society/Archive for category Hamburg

Ein Interview mit Koschka Linkerhand über queerfeministischen Menschenverstand, radikalfeministischen Frauenverstand und den ausbleibenden Rückenwind der Geschichte

Ein Interview mit Tove Soiland ĂĽber die Haltung der Linken zu den Corona-MaĂźnahmen, die Epoche des postideologischen Totalitarismus und die Notwendigkeit einer plural diskutierenden Linken.

Ist „Gender” eine Leerstelle des Marxismus, die nur durch neue Formen der Theorie komplettiert werden kann? Welche politische Bedeutung hat der Begriff Gender für die Linke heute? Wie steht es um „Gender-Befreiung” mehr als 30 Jahre nachdem sie als politisches Projekt ausgerufen wurde? Was hat die Linke gelernt aus den 200 Jahren Kampf um die Befreiung der Geschlechter? Welche politische Rolle käme „Gender” in einem Kampf um die Emanzipationen der Geschlechter zu?

Donnerstag 19.01.23 - 18 Uhr - VMP5 - Raum 2101/2105 (1.OG) - Campus Uni Hamburg

Inmitten der Nachwirkungen der Corona Lockdowns und im Zuge des anhaltenden Krieges in der Ukraine schießen in ganz Europa die Energiepreise in die Höhe. Verschiedene Proteste und Kampagnen wurden daraufhin ins Leben gerufen. Die Platypus Affiliated Society lädt ein, um über die Bedeutung der aktuellen Krise und die Reaktion der Linken darauf zu diskutieren.

Fragen
Wie lässt sich die gegenwärtige Krise verstehen? Wie hat die Linke bisher auf die Krise reagiert, und wie sollte sie auf diese Situation reagieren? Vor welchen Aufgaben steht die Linke in der gegenwärtigen Krise und welchen Hindernissen steht sie gegenüber? Gibt es historische Präzedenzfälle, aus denen die Linke lernen kann?

Speaker


Ansgar Ridder (Sprecher von Solidarisch aus der Krise)

David Stoop (Stellvertretender Fraktionsvorsitzender Die Linke)

Lars Quadfasel (Hamburger Studienbibliothek)

David Schultz (Sozialistische Alternative)

Die Veranstaltung ist kostenlos und wir freuen uns über alle Gäste!

„Weil wir noch leben dürfen, sind wir verpflichtet, etwas zu machen“ (Horkheimer und Adorno 1956)

Der Anarchismus, wie der Marxismus kamen aus demselben Schmelztiegel – die industrielle Revolution, die erfolglosen Revolutionen von 1848 und 1871, ein schwacher Liberalismus, die Zentralisierung der Staatsmacht, der Aufstieg der Arbeiterbewegung und das Versprechen des Sozialismus. Heute bilden sie unser revolutionäres Erbe der bedeutenden radikalen Aufbrüche der Moderne. Was ist die Bilanz der letzten 150 Jahre? Was waren die Ursprünge der Ideen des Marxismus und Anarchismus und wie haben sie sich entwickelt und praktisch entfaltet? Welche Bedeutung hatte der Staat für die Marxisten und Anarchisten? Welche Bedeutung sollte er für die heutige Linke haben? Sollte er überwunden werden und wenn ja wie? Welche Organisationsformen brauchen wir, um den Problemen unserer Gegenwart theoretisch und praktisch zu begegnen?

Mit:

Christoph Spehr (Landessprecher der Partei DIE LINKE Bremen)
Gerald Grüneklee (Buchhändler „Der Ziegelbrenner“)
Moritz Zeiler (Autor Materialistische Staatskritik)
tba

Zeit: 19.10.2022 um 19 Uhr

Ort: Paradox, Bernhardstr. 12, 28203 Bremen

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Nach der Veranstaltung sind sowohl das Publikum, als auch die Sprecher herzlich eingeladen, in der Bar die Diskussion mit uns fortzufĂĽhren. Informationen dazu folgen noch.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung stattfinden.