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Hier findet ihr einen Audiomitschnitt zur Podiumsdiskussion "Die Wohnraumfrage und die Linke" am 11.06.2018 in Frankfurt am Main.

In den letzten Jahren haben sich viele linke Aktivisten und Theoretiker mit der Wohnungsfrage, der damit zusammenhängenden Veränderung der Städte und den steigenden Mieten auseinandergesetzt. Ein Großteil der Aktivität richtet sich gegen Gentrifizierung und versucht bestehende politische Parteien dazu zu bewegen, in Sozialenwohnungsbau zu investieren und die Mietsteigerungen zu bremsen.

Seit Friedrich Engels in den 1840ern die Lebens- und Wohnbedingungen der englischen Arbeiterklasse untersucht hat, haben politische Veränderungen im Kapitalismus zu unterschiedlichen Formen von staatlicher Wohnungspolitik geführt. Dennoch bleibt die Wohnungskrise im Kapitalismus ungelöst.

Wie sind die politischen Kämpfe der Vergangenheit und Gegenwart - für bessere Wohnungen und eine gerechtere Stadtplanung, gegen Neoliberalismus und Gentrifizierung – einzuordnen? Wie könnten sie heute den Kampf für Sozialismus und das Streben nach Freiheit vorantreiben?

Mietentscheid Frankfurt - Andreas Schindel
Exit - Herbert Böttcher
Solidarisches Gallus - Ivo Eichhorn
Interventionistische Linke (IL) - Rolf Engelke

Detlev Claussen ist emeritierter Professor für Gesellschaftstheorie, Kultur- und Wissenschaftssoziologie an der Gottfried Wilhelm Leibniz Universität in Hannover. Entgegen einer Vereinnahmung durch den akademischen Betrieb und der Anklage eines kulturpessimistischen Rückzuges in einen vermeintlichen Elfenbeinturm verteidigt Claussen die politische Relevanz der Kritischen Theorie und geht in seinen Schriften auch dem Einfluss Lenins auf Adornos Denken nach. Jan Schroeder ist Mitglied bei Platypus. Das nachfolgende Interview fand am 21. März 2017 statt.

Die Frankfurter Schule behandelte das Problem des politischen Scheiterns des Sozialismus unter dem Gesichtspunkt des revolutionären Subjekts: der Massen in der demokratischen Revolution und der politischen Partei für den Sozialismus.

Rajko Eichkamp ist Publizist und lebt in Berlin. Er veröffentlicht in der Zeitschrift „Bahamas“ in unregelmäßigen Abständen. Seine Texte hinterfragen linke Selbstverständlichkeiten und gängige Freund-Feind-Erklärungen. Frederic Eylenstein ist Mitglied von Platypus und sprach mit Eichkamp über aktuelle Umbrüche in der internationalen Politik und deren Bedeutung für die Linke. Das Interview fand am 2. Dezember 2017 statt.

Was bedeutet nationale Selbstbestimmung für die Linke, für Sozialisten, für Marxisten? Die Ära des Kapitalismus sah verschiedene politische Bewegungen für nationale Selbstbestimmung, entlang nationalistischer, liberaler, demokratischer, sozialistischer und „marxistischer“ Begriffe.
Wie können wir diese lange und vielseitige Geschichte heute verstehen?
Welche Beziehung besteht zwischen Kapitalismus und nationaler Selbstbestimmung? Welche Bedeutung hat diese Beziehung für den Kampf um den Sozialismus heute?

Lena Rackwitz (Universität Bonn/Jungle World) 
Martin Suchanek (Gruppe Arbeiter*innenmacht) 
Anton Stortchilov (DIE LINKE)
Vertreter von YXK&JXK

Datum: Dienstag, 24.4.18
Zeit: 18 Uhr 30 - 21 Uhr
Ort: Campus Westend, Seminarhaus SH 0.107

facebook Veranstaltung: https://www.facebook.com/events/2360630287295888/