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You are here: The Platypus Affiliated Society/Archive for category Frankfurt

Platypus Frankfurt präsentiert eine Podiumsdiskussion über:
Reform, Revolution, Widerstand - Die problematischen Formen des heutigen Antikapitalismus.

Die Podiumsdiskussion soll die heute prominenten Vorstellungen von sozialem Wandel, Reform, Revolution und Widerstand kritisch hinterfragen und historisch einordnen. Alle stellen problematische Formen des historischen und gegenwärtigen "Antikapitalismus" dar, ohne dass Klarheit darüber herrscht, was genau damit gemeint ist - im Gegenteil, gerade angesichts vergangener Niederlagen der Linken und einer sich immer weiter verschärfenden Situation in der Gegenwart fällt auf, dass diese Konzepte heute diffuser denn je sind. 
Reform, Revolution, Widerstand: welche Bedeutung haben diese Kategorien für die heutige Linke? Wie werden sie benutzt, was sollen sie bewirken und wie ist ihre Geschichte? Wir möchten mit der Diskussion zu einer Klärung dieser Vorstellungen beitragen.

Montag, 25. Juni  2012, 19:00 Uhr
Studierendenhaus Bockenheim (1. Stock)
Mertonstr. 26-28
Frankfurt am Main

Referierende:

Thomas Seibert
Aktivist seit den 70er Jahren und Philosoph. Zahlreiche Publikationen zu Philosophie und Politik, zu Globalisierung und globalisierungskrititischen Bewegungen. Zuletzt erschienen: alle zusammen. jede für sich. die demokratie der plätze. (zus. mit M. Jäger, 2012) und Humanismus nach dem Tod des Menschen. Flucht und Rückkehr des subjektiven Faktors der Geschichte.

Norbert Trenkle
Redakteur der Zeitschrift Krisis. Co-Autor des Buches Die große Entwertung (2012).

Janine Wissler
Fraktionsvorsitzende der LINKEN in Hessen. Mitglied u.a. bei Marx 21 und ver.di.

Daniel Loick
Philosoph an der Goetheuniversität Frankfurt. Autor des Buches Kritik der Souveränität (2012).

Moderiert von
Jerzy Sobotta (Mitglied der Platypus Affiliated Society)

Eine Veranstaltung der Platypus Affiliated Society,
in Zusammenarbeit mit dem Asta der Uni-Frankfurt.

1. Seit den 1960er Jahren, und ganz besonders seit den 90ern, werden Kämpfe für soziale, wirtschaftliche und politische Emanzipation eher im Sinne von “Widerstand” verstanden anstatt in Form von strukturellen Reformen oder gar in Form einer revolutionären Transformation. Was verstehen Sie unter “Widerstand”? Welche Möglichkeit für sozialen Wandel bietet er?

2. “Widerstand” wird heutzutage ganz besonders im kulturellen Raum verortet, als politische Äußerung gegen den "Alltagswahn". Welche implizite (wenn nicht gar explizite) Unterscheidung sehen Sie hier zwischen einer politischen Praxis, die sich gegen die Gesellschaft als Ganzes richtet, und den scheinbar einfacheren Anliegen alltäglichen Daseins?

3. Wo sehen Sie die Ursachen und Folgen dieser historischen Wendung weg von Bewegungen für reformistische oder revolutionäre Politik, hin zu Taktiken, Strategien, und dem Selbstverständnis von “Widerstand” als Praxis?

4. Wohin deuten diese Akte des “Widerstandes”, Ihrer Einschätzung nach, für mögliche soziale Emanzipation, heute und in der Zukunft?

5. Welche Veränderungen sozialer Probleme stehen uns heute bevor? Auf welche Art und Weise werden sich diese potentiellen Veränderungen äußern?

6. Welche Taktiken und Strategien kann und soll eine Linke, die sich sozialer Emanzipation verpflichtet fühlt, wählen, um diesen Wandel zu ermöglichen?
***
Seit 2007 hat Platypus Veranstaltungen unter dem gleichen Titel in verschiedenen Orten abgehalten. FĂĽr Audioaufnahmen bitte auf den Stadtnamen klicken.

//Chicago, November 2007:

Panelists:

Michael Albert (Z Magazine, author of Parecon: Life After Capitalism), Chris Cutrone (Platypus) [Chris Cutrone's opening remarks prepared text], Stephen Duncombe (Gallatin School of New York University, editor of Cultural Resistance Reader), Brian Holmes (Continental Driftand Université Tangente), and Marisa Holmes (new Students for a Democratic Society).

//Boston, April 2012

Panelists:
Jeff Booth (Socialist Alternative)
Gayge (Common Struggle Libertarian Communist Federation)
Joe Ramsey (Kasama Project)
Laura Lee Schmidt (Platypus)
J. Phil Thompson (MIT)

//New York, April 2012

Panelists:

Todd Gitlin (Columbia University)
Tom Trottier (Workers’ International Committee)
Ross Wolfe (Platypus Affiliated Society)

//Toronto (Canada), March 2012

Panelists:
Clare O’Connor,
Baolinh Dang (Proletarian Revolutionary Action Committee- Revolutionary Students Movement),
Cam Hardy (Platypus),
Megan Kinch (#Occupy, Toronto Media Co-Op), and
Jim Stanford (Canadian Auto Workers).

//Halifax (Canada), January 2012

Panelists:

Eric Anatolik (Occupy NS), Jacques Beaudoin (Parti communiste revolutionnaire – Revolutionary Communist Party, Canada) Howard Epstein (New Democratic Party MLA Halifax Chebucto), Max Haiven (Edu-Factory, Historical and Critical Studies NSCAD) and Andony Melathopoulos (Platypus). The panel was moderated by Pam Nogales.

germany.platypus1917.org

Die Platypus Affiliated Society organisiert Lesekreise, öffentliche Veranstaltungen, Vorträge, Forschung und Journalismus im Hinblick auf überkommene, ungelöste Probleme und Aufgaben der “Alten” (1920er-30er), “Neuen” (1960er-70er) und post-politischen (1980er-90er) Linken und der Möglichkeiten für emanzipatorische Politik heute.

 

II. Was ist “revolutionärer Marxismus”?

Zweiter Teil der Platypus Lesegruppe: Was ist die “Linke?” — Was ist “Marxismus?”


Immer Freitags um 16 Uhr. Erste Sitzung: 20.04

Goetheuniversität Frankfurt

Studierendenhaus, Campus Bockenheim

Mertonstr. 26-28

Beginn: Freitag, 20. April 2012 // Kontakt: frankfurt@platypus1917.org

Neueinsteiger sind herzlich wilkommen!


• vorausgesetzte / + empfohlene Texte


Woche 1.: 20. April 2012

• Rosa Luxemburg, Sozialreform oder Revolution (1899)

Woche 2.: 27. April

• W.I. Lenin, Was tun? (1902)
+ Richard Appignanesi and Oscar Zarate / A&Z, Introducing Lenin and the Russian Revolution /Lenin for Beginners (1977)

Woche 3.: 4. Mai

• Leo Trotzki, Ergebnisse und Perspektiven (1906)

+ Tariq Ali and Phil Evans, Introducing Trotsky and Marxism / Trotsky for Beginners (1980)


Woche 4.: (Termin wird bekannt gegeben)

• W.I. Lenin, Staat und Revolution (1917)

+ Lenin, Sozialismus und Krieg, I. Kapitel:Die Grundsätze des Sozialismus und der Krieg 1914/1915(1915)


Woche 5.: 18.05

• Rosa Luxemburg, Was will der Spartakusbund? (1918)

• Rosa Luxemburg, Unser Programm und die politische Situation (1918)

+ Luxemburg, Die Sozialisierung der Gesellschaft (1918)
+ Luxemburg, Die Ordnung herrscht in Berlin (1919)
+ Sebastian Haffner, Die deutsche Revolution 1918/19 (1968)

Woche 6.: 25.05

• W.I. Lenin, Der „Linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus (1920)

+ Lenin, Notizen eines Publizisten (1922/24)


Woche 7.: 01.06

• Lukács, “Der Standpunkt des Proletariats” (= Teil III. des Kapitels “Die Verdinglichung und das Bewußtsein des Proletariats”) In: Geschichte und Klassenbewusstsein (1923)


Woche 8.: 08.06

• Leo Trotzki, 1917 – Die Lehren des Oktobers (1924)


Woche 9.: 15.06

• epigraphs by Louis Menand (on Edmund Wilson) and Peter Preuss (on Nietzsche) on the modern concept of history
+ Bertolt Brecht, “An die Nachgeborenen” (1939)
+ Benjamin, Erfahrung und Armut (1933)
+ Benjamin, Theologisch-politisches Fragment (1921/39?)
+ Benjamin, Zum Planetarium (aus: Einbahnstraße, 1928)
• Walter Benjamin, Über den Begriff der Geschichte (1940)
• Benjamin, Paralipomena zu den Thesen Über den Begriff der Geschichte (In: GS I) (1940)
• Max Horkheimer, “Autoritärer Staat” (1940/42)

Woche 10: 22.06

• Theodor Adorno, Reflexionen zur Klassentheorie (1942)
• Adorno, Ausschweifungen (1944–47)
+ Adorno, “Zuneigung”, “Vor Mißbrauch wird gewarnt” und “Zum Ende”, aus: Minima Moralia(1944–47)
+ Horkheimer und Adorno, Diskussion über Theorie und Praxis (1956)

Woche 11 29.06

+ Adorno, “Zu Subjekt und Objekt” (1969)
• Adorno, “Marginalien zu Theorie und Praxis” (1969)
• Adorno, “Resignation” (1969)
+ Adorno and Herbert Marcuse, correspondence on the German New Left (1969)
+ Esther Leslie, Introduction to the 1969 Adorno-Marcuse correspondence (1999)
+ Adorno, “Spätkapitalismus oder Industriegesellschaft?” (1968)

Jacob Cayia reflektiert in der aktuellen Ausgabe der Phase 2 (Nr. 41) ĂĽber einen Platypus Ausflug nach Berlin, an dem Mitglieder aus den USA und Deutschland teilgenommen haben.

Live broadcast: www.livestream.com/platypus1917

Saturday, December 17, 2011
9AM U.S./Canada PST / 10AM MST / 11AM CST / 12PM EST;
and 17:00 London / 18:00 Frankfurt and Berlin /
19:00 Thessaloniki / 22:30 Delhi / 02:00 Seoul

If you are in Chicago:
Saturday, 11am | 17 December 2011 |School of the Art Institute of Chicago, 112 S. Michigan Ave. room 919

Please join Platypus for a brief introduction to and discussion about the relevance of Lenin today, in anticipation of our Winter-Spring 2012 primary Marxist reading group, on the history of revolutionary Marxism, centered on the writings of Lenin, Luxemburg, Trotsky, and Adorno.

The Encyclopedia Britannica's entry on Lenin states that,

"If the Bolshevik Revolution is -- as some people have called it -- the most significant political event of the 20th century, then Lenin must for good or ill be considered the century's most significant political leader. Not only in the scholarly circles of the former Soviet Union, but even among many non-Communist scholars, he has been regarded as both the greatest revolutionary leader and revolutionary statesman in history, as well as the greatest revolutionary thinker since Marx."

Lenin is the most controversial figure in the history of Marxism, and perhaps one of the most controversial figures in all of history. As such, he is an impossible figure for sober consideration, without polemic. Nevertheless, it has become impossible, also, after Lenin, to consider Marxism without reference to him. Broadly, Marxism is divided into avowedly "Leninist" and "anti-Leninist" tendencies. In what ways was Lenin either an advance or a calamity for Marxism? But there is another way of approaching Lenin, which is as an expression of the historical crisis of Marxism. In other words, Lenin as a historical figure is unavoidably significant as manifesting a crisis of Marxism. The question is how Lenin provided the basis for advancing that crisis, how the polarization around Lenin could provide the basis for advancing the potential transformation of Marxism, in terms of resolving certain problems.

The Frankfurt School Critical Theorist Theodor Adorno, in his 1966 book Negative Dialectics, wrote of the degeneration of Marxism due to "dogmatization and thought-taboos." There is no other figure in the history of Marxism who has been subject to such "dogmatization and thought-taboos" as much as Lenin.

It is important to note as well that Adorno himself sought to remain, as he put it, "faithful to Marx, Engels and Lenin, while keeping up with culture at its most advanced," to which his colleague Max Horkheimer replied, simply, "Who would not subscribe to that?"

Today, such a proposition seems especially implausible, in many ways. Yet perhaps the memory of Lenin haunts us still, however obscurely.

The discussion will be broadcast live on the web. Additionally, a recording will be made available after the event.

Recommended background readings:

"1917"
http://platypus1917.org/2009/11/18/the-decline-of-the-left-in-the-20th-century-1917/

"Lenin's liberalism"
http://platypus1917.org/2011/06/01/lenin%E2%80%99s-liberalism/

"Lenin's politics"
http://platypus1917.org/2011/09/25/lenins-politics/

"Margarethe von Trottas einfühlsames Porträt der radikalen Friedenskämpferin ist nicht nur ein Stück deutscher Zeitgeschichte, sondern widmet sich auch den Gefühlen und Motiven seiner Titelheldin. Barbara Sukowa bekam für ihre eindrucksvolle Leistung das Filmband in Gold und die Goldene Palme als Beste Darstellerin." (artfilm.net)

Mittwoch, 26. Oktober 2011, 20:00

IVI - Kettenhofweg 130 (3. Stock)

In diesem Semester möchte Platypus euch zu einem filmischen Durchlauf durch die Geschichte der Linken im 20. Jahrhundert einladen. An vier Abenden werden wir uns in gemütlicher Atmosphäre verschiedenen geschichtlichen Momenten der Linken nähern und die Gelegenheit zu einer anschließenden Diskussion haben.

Weitere Termine:
30.11.11 Kuhle Wampe (1932), Slátan Dudow (Drehbuch unter Mitarbeit von Bertolt Brecht)
21.12.11 Deutschland im Herbst (1978), u.A. Rainer Werner Fassbinder
25.01.12 Battle in Seattle (2007), Stuart Townsend