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Ein Interview mit Ronja Brainstorm über das Verhältnis von Kunst und Politik und die Grenzen künstlerischer Freiheit 

Ronja Brainstorm ist Künstlerin. Mit ihrem selbst erfundenen Alter Ego „The Art Whore“ untersucht sie die Rolle von Scham und Angst im künstlerischen Schaffen. Im vergangenen Jahr initiierte sie an der Kunsthochschule in Leipzig gemeinsam mit dem niederländischen Kollektiv The Unsafe House ein Ausstellungsprojekt, das einen öffentlichen Skandal auslöste.

Am 26. September 2025 veranstaltete die Platypus Affiliated Society an der New York University eine Podiumsdiskussion zum Sozialismus, zum New Yorker Bürgermeisterkandidaten Zohran Mamdani und zur Linken. Es sprachen Mitchel Cohen (Schriftsteller, Aktivist, Dichter, ehemaliger Vorsitzender des WBAI-FM Local Station Board, Brooklyn Greens, Red Balloon Collective), Daniel Lazare (Autor von „The Frozen Republic: How the Constitution is Paralyzing Democracy“ (1996); seine Texte erscheinen im Permanent Revolution Blog, der Weekly Worker und der Platypus Review), Sebastian LM (Mitglied der Young Democratic Socialists of America an der NYU, Mitarbeiter der Mamdani-Kampagne) sowie Melvyn Dubofsky (Professor Emeritus für Geschichte und Soziologie an der Binghamton University, Autor von „American Labor Since the New Deal“ (1971) und „Industrialism and the American Worker, 1865–1920“ (1975)), der per Zoom zugeschaltet war. Das Platypus-Mitglied Erin Hagood moderierte die Diskussion. Es folgt eine Übersetzung des redigierten Transkripts.

Am 12. November 2025 veranstaltete die Platypus Affiliated Society in Wien eine Podiumsdiskussion mit Eva Novotny (Psychoanalytikerin und Psychotherapeutin, Neue Linke), Utta Isop (Freie Wissenschaftlerin und Philosophin, Genderforschung), Nathalie Burkowski (Bezirksrätin der KPÖ, studiert Gender Studies) und Nadja Dostal (Spartakistische Arbeiterpartei Deutschlands / IKL) zum Thema Sexuelle Befreiung und die Linke.

Im Sommer 2025 erschien Roswitha Scholz’ Sammelband Back to the Roots?, eine programmatische Zusammenstellung älterer und neuerer Aufsätze, die das wertkritische Projekt gegen die Regressionen der Gegenwart in Stellung bringen soll. Scholz konstatiert das Scheitern der Linken in den 2010er Jahren – von Syriza über Podemos bis Sanders – als generelles Muster, auch wenn die Linkspartei in Deutschland Zulauf erhält. Scholz, eine der zentralen Stimmen der deutschsprachigen Wertkritik, zieht mit diesem Sammelband nach über 30 Jahren theoretischer Arbeit Bilanz und diagnostiziert dabei eine Regression in der marxistisch-feministischen Theoriebildung, womit sich eine Reihe von Fragen stellen, die auch die Wertkritik selbst nicht unberührt lassen.

Ein Gespräch mit Dr. Friederike Beier über das Verhältnis zwischen Materialistischem und Queer-Feminismus und das emanzipatorische Potenzial einer Intervention