The Platypus Affiliated Society, established in December 2006, organizes reading groups, public fora, research and journalism focused on the problems and tasks inherited from the "Old" (1920s–30s), "New" (1960s–70s) and post-political (1980s–90s) Left for the possibilities of emancipatory politics today.
The Latest from The Platypus Review:
- The party questionIt is widely accepted that an essential premise of Marx’s theory is that socialism must have a party as its vehicle. I do not accept this claim.
- Marxism or radical Fabianism? An interview with Tony Collins on the precursors to the CPGBOn January 4, 2026, Platypus Affiliated Society member Efraim Carlebach interviewed Tony Collins about his book Raising the Red Flag: Marxism, Labourism, and the Roots of British Communism, 1884–1921.
- British impossibilism and the IWW: A debate without historyThe “impossibilist revolt” in the Social Democratic Federation (SDF) at the turn of the last century led to the formation of two new political parties — the Socialist Labour Party of Great Britain (SLP-GB) in 1903 and the Socialist Party of Great Britain (SPGB) in 1904. In the period up until the outbreak of the First World War, both parties were roughly the same size — each with no more than three hundred members. Yet labor historians have concentrated on the history and theories of the SLP-GB to the almost complete neglect of those of the SPGB, and worse, relegated the latter to a sneering footnote.
- Category error: The Good and freedom under capitalism: Reply to Tom Canel’s caveats on MarxismTom Canel’s essay on my debate with Benjamin Studebaker, between pursuit of freedom and the Good, tries to address my writing as a logical problem. But it begins with a misapprehension: not I but Studebaker introduced the category of the “body” into our dispute about Platonism and Marxism. Not my argument but his hinges on the natural body as a phenomenon. For me it is a historical form of appearance in society; for him it is an emanation of the Good — falling away from it.
- Letter from IranDear comrades, we are writing to you from the middle of a war.
- Frantz Fanon’s uneven legacyHistory has not treated Frantz Fanon well as of 2025, the 100th anniversary of his birth. The apostle of violent, no-holds-barred revolution, even terrorism against uninvolved civilians, as a necessity for true independence for Africa from the yoke of European colonialism has been belied by the fact that most former African colonies achieved independence by peaceful means. Nor did violent revolution spare the former African colonies from adverse outcomes, as his own Algeria proves.
Das Neueste aus Die Platypus Review:
- Der verwirrte Anti-Imperialismus der Palästina-KritikerDie Aussicht, in Gaza bald durch Bildungsreformen von Jared Kushners stolzer „unpolitischer Technokratie“ über Auschwitz zu lehren, läuft auf das hinaus, was Theodor Adorno als „die Kodifizierung des Unaussprechlichen“ bezeichnet hat.1 Diese Bemühungen werden scheitern – nicht nur wegen der von Joseph Klein beschriebenen „Neudefinition des Antisemitismus“ durch die NGOs in Washington und Tel Aviv, welche zu noch mehr Antisemitismus führt2 – sondern auch, weil die Grundprinzipien der individuellen Freiheit des Menschen besagen, dass man den Opfern des Holocaust nur durch eine weitgehend persönliche, autodidaktische Auseinandersetzung mit dem Thema gerecht werden kann. Was mich selbst betrifft, habe ich aus zwei Quellen über den Holocaust gelernt: Einerseits von meinem Lehrer an der öffentlichen Schule in Bir Zait – keinem Kushner-Technokraten, sondern einem Teilzeitfahrer aus der Arbeiterklasse aus den 2000ern – und andererseits von Philip K. Dick.
- Imperialismus: Was ist es und warum sollten wir dagegen sein?Unter den Begriffen des „Imperialismus“ und „Anti-Imperialismus“ hat die Linke in den letzten Jahren um die richtige Position zu den Konflikten um Ukraine-Russland und Israel-Palästina gerungen und sich dabei vielfach gespalten. Der Wechsel der US-Außenpolitik unter Trump und die Aufrüstung der deutschen Regierung haben das Thema wieder auf die Tagesordnung gebracht, weshalb Platypus fragen möchte: Was versteht ihr unter Imperialismus? Was ist der spezifische Beitrag der Imperialismus-Schrift von Lenin und inwiefern ist diese heute noch relevant? Wie lässt sich aus der Geschichte anti-imperialistischer Kämpfe lernen? Was hat der Kampf gegen den Imperialismus mit dem Kampf für den Sozialismus zu tun?
- Die Naturalisierung des SchnabeltiersDie Gruppe Platypus veranstaltet seit einigen Jahren auch im deutschsprachigen Raum Diskussions- und Vortragsveranstaltungen zu linker Theoriegeschichte. Dabei ist nicht nur der unorthodoxe Mix aus Trotzkismus und Kritischer Theorie auffällig, sondern auch die positive Bezugnahme auf einige progressive Klassiker der bürgerlich-liberalen Tradition, insbesondere Adam Smith und Jean-Jacques Rousseau. Einen zentralen Aufsatz zur Begründung dieser Tradition ist von Spencer A. Leonard vorgelegt worden. Am Beispiel dieses Textes lassen sich die Probleme, in die sich die Platypus-Society mit ihrem theoretischen Framing bringt, darstellen.
- Wieso nicht Grönland?Kürzlich wurden, in einer an die X-Files erinnernden Szene, durch die Aufnahmen eines NASA-Satelliten die Überreste einer alten US-Atomwaffenbasis auf Grönland entdeckt. Das eigentlich vom Permafrost bedeckte „Camp Century” ist ein Relikt des Kalten Kriegs und ihr Wiederauftauchen eine treffende Metapher für Donald Trumps Vorschlag, das US-Territorium auf den zirkumpolaren Norden auszudehnen. Das scheinbar aus dem Nichts kommende Vorhaben hat in Wirklichkeit eine weit zurückreichende Geschichte.
- Was Musk und Trump noch verbindetSteve Bannon beschreibt die MAGA-Agenda der Präsidentschaft Trumps anhand von drei Grundsätzen: regulierter Handel, begrenzte Einwanderung und keine ewigen Kriege mehr. All das soll den nationalen Interessen und der Demokratie der USA dienen. NatĂĽrlich sind das Bannons Prioritäten und nicht unbedingt die von Trump selbst. Die drei Komponenten der Trump-Koalition fĂĽr seine Wahl zur zweiten Amtszeit waren nach Bannon: die traditionelle Republikanische Partei, die „Broligarchen“ aus dem Silicon Valley und dem Risikokapitalbereich sowie die „wahren MAGA-Anhänger“. FĂĽr diese sieht er drei Bedrohungen: das alte politische Establishment, die Wall Street und die permanente BĂĽrokratie des Deep States.Â


