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You are here: Platypus /Archive for category Spencer A. Leonard
On October 17, 2010, Spencer A. Leonard interviewed Max Elbaum, author of Revolution in the Air: Sixties Radicals Turn to Lenin, Mao, and Che, to discuss the New Communist Movement of the late 1960s and 1970s. The interview was aired during two episodes of Radical Minds on WHPK–FM Chicago, on October 26 and November 9. What follows is an edited transcript of the interview.
Given the considerable international interest in the progress of Naxalism on the Indian subcontinent, particularly in the wake of the 2008 Maoist revolution in Nepal, we are pleased to publish the following interview with Marxist and historian Jairus Banaji conducted on June 28, 2010.
On Thursday March 11, 2010, Platypus Review Editor-in-Chief Spencer A. Leonard interviewed the prominent 1960s radical and last National Secretary of Students for a Democratic Society (SDS), Mark Rudd, to discuss his recently published political memoir, Underground. In April, Leonard’s interview with Rudd, prepared in conjunction with Atiya Khan, was broadcast in two parts on “Radical Minds” on WHPK-FM 88.5 Chicago. Podcasts are available at the above link . Below is an edited transcript of the interview
On Thursday November 19, 2009, Platypus Review Editor-in-Chief Spencer A. Leonard discussed with author George Scialabba a new volume of essays entitled What are Intellectuals Good For? (Boston: Pressed Wafer Press, 2009). Their discussion was conducted live on “Radical Minds,” a radio show Leonard conducts weekly with co-host Greg Gabrellas on WHPK 88.5 FM in Chicago. Leonard and Scialabba’s discussion focused chiefly on a single theme of the book, the connections and disconnects between the intellectuals of the anti-Stalinist Old Left forged in America in the 1930s and the New Left that emerged decades later in the early 1960s. What follows is an edited transcript of their discussion.
The Decline of the Left in the 20th Century Toward a Theory of Historical Regression THE ABANDONMENT OF EMANCIPATORY POLITICS in our time has not been, as past revolutionary thinkers may have feared, an abandonment of revolution in favor of reformism. Rather, because the revolutionary overcoming of capital is no longer imagined, reformism too is dead. As the task of achieving human society beyond capital has been abandoned, nothing worthy of the name of politics takes its place, nor could it. The project of freedom has now altogether receded from view. For, while bourgeois thinkers like Hegel were no doubt mistaken in their identification of capital with freedom, they nevertheless grasped that the question of freedom only poses itself with reference to the capital problematic.
On April 18, 2009, the Platypus Affiliated Society conducted the following panel discussion at the Left Forum Conference at Pace University in New York City. The panel was organized around four significant moments in the progressive separation of theory and practice over the course of the 20th century: 2001 (Spencer A. Leonard), 1968 (Atiya Khan), 1933 (Richard Rubin), and 1917 (Chris Cutrone). The following is an edited transcript of the introduction to the panel by Benjamin Blumberg, the panelists’ prepared statements, and the Q&A session that followed.

The Decline of the Left

Der Niedergang der Linken im 20. Jahrhundert

Platypus Review 17 | November 2009

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2001

Spencer Leonard

TDie Preisgabe emanzipatorischer Politik in unserer Zeit bedeutet nicht etwa, wie frühere revolutionäre Denker gefürchtet hatten, die Preisgabe der Revolution zu Gunsten des Reformismus. Vielmehr ist auch der Reformismus gestorben, weil niemand mehr die revolutionäre Überwindung des Kapitals für möglich erachtet. Da die Herausforderung, eine menschliche Gesellschaft zu erreichen, die über das Kapital hinausweist, aufgegeben wurde, nimmt keine Politik ihren Platz ein, die den Namen verdient hätte – noch könnte sie dies. Das Projekt der Freiheit ist heute gänzlich von der Bildfläche verschwunden. Denn während bürgerliche Denker wie Hegel ohne Zweifel bei ihrer Identifikation des Kapitals mit Freiheit falsch lagen, haben sie dennoch begriffen, dass sich die Frage der Freiheit nur im Bezug auf die Kapitalproblematik stellt. Indem sie zum ersten Mal eine edle Wildheit realisiert , die nie zuvor da war, ist die heutige Menschheit in die Unmittelbarkeit einer zweiten Natur versunken.

Das Jahr 2001 selbst kam spät und schnell gealtert. Trotzdem bleibt es bedeutungsvoll, da es den Moment darstellt, da das Licht der Freiheit endgültig erloschen ist und die Menschheit ihre Fähigkeit einbüßte, zwischen Tag und Nacht zu unterscheiden. Denn seit 2001 kann jeder erkennen, dass wir, wie es der marxistische Denker und Kritiker der Neuen Linken, Moishe Postone, genannt hat, in einer Zeit der Ohnmacht leben – oder blumiger noch, wie die Spartacist League unsere Zeit beschreibt, nämlich als „die senile Demenz des Post-Marxismus“.[1] Trotzdem vergeht die Zeit weiterhin und intensiviert sich auch auf gewisse Weise; Geschichte – verstanden als die Zeit, in der die Aufgaben der Freiheit noch verfolgt werden können – scheint zu einem abrupten Halt gekommen zu sein. Das überrumpelte die meisten auf der Linken, obschon man bei vielen eine große Erleichterung darüber vermuten kann, dass diese Herausforderung endlich und ein für alle Mal aufgegeben werden kann.

Im Jahre 2001 ist das akkumuliert, was ihm zeitlich vorausging: eine Masse törichter Fehltritte und verschwendeter Möglichkeiten, die in drei konstituierende Momente zerfallen. Jede dieser drei Etappen des „Todes der Linken“ endet passenderweise mit der Zahl 9: 1979,1989,1999. Jede Etappe repräsentiert die Stufe eines Prozesses der Regression, der letztendlich in einer weit bedeutungsvolleren Krise kulminiert ist, als die gegenwärtige ökonomische, die unsere Diskurse so sehr bestimmt: die Krise der Linken, deren Chance auf Besserung gegenwärtig verzweifelnd klein ist. Vielmehr als ein bloßes Krisendatum in der Geschichte der Linken ist 2001 das Jahr, in dem die Krise der Geschichte deutlich wurde und - auch wenn nur wenige sie bemerkten und den Geruch wahrnahmen - es unverkennbar wurde, dass von der Linken heute nur ein „stinkender Leichnam“ übrig geblieben ist. Es war das Jahr, in dem die Gründung von Platypus eine Notwendigkeit wurde, obgleich abermals das Bewusstsein den Ereignissen hinterherhinkte.

Die Iranische Revolution 1979 war und ist eine Katastrophe. Seit dem Triumph der Anhänger Khomeinis ist das Land von einem Regime kontrolliert, das weit rückständiger und repressiver ist als seine Vorgänger; das Land wird in einer Weise regiert, die sogar noch reaktionärer ist als unter dem Schah. Als sich selbst die stalinistische Tudeh-Partei der Khomeini-Fraktion unterordnete, war der Weg zur islamistischen Herrschaft mit Leichen von verratenen iranischen Arbeitern und selbstbetrogenen Stalinisten gepflastert; gerade in diesem Moment übertönte die westliche Linke alle Widersprüche mit ihrem ohrenbetäubenden Applaus für den Schlag gegen den US-Imperialismus. Als schließlich die unorganisierten städtischen Massen und die Klasse der Grundbesitzer sich unter Führung der Islamisten zusammenschlossen, um die Tudeh-Partei und andere linke Gruppen zu zerschlagen, verkannte die Linke der kapitalistischen Zentren die brodelnde Katastrophe gänzlich – nicht zuletzt da sie von einer trügerischen Verehrung der Dritten Welt geblendet war. David Greason bemerkte dazu, dass bis kurz vor der Iranischen Revolution die allermeisten einfach angenommen hatten, dass eine Bewegung gegen das Regime des Schah zweifelsfrei von links kommen müsste.[2] Völlig ausgeblendet wurde die Wirklichkeit von Khomeinis Variante des Islamismus, einer reaktionären Ideologie nämlich, und nicht, wie es sich die westliche Linke gerne ausgemalt hat, lediglich die authentische „kulturelle Äußerung“ der Massen. Schließlich akzeptierte die westliche Linke auch noch den Aufstieg von Khomeinis Mullahs zu den unumstrittenen Machthabern im Iran. Die Linke war einfach nicht in der Lage Khomeini als eine Gefahr wahrzunehmen, die nicht weniger ernsthaft war als der Schah. Stattdessen wurde er gefeiert als der Vereiniger unterschiedlichster Strömungen der Massen. Die Kritik am Kapitalismus wurde ersetzt durch eine Kritik des amerikanischen Imperialismus, wodurch einflussreiche Strömungen in der Neuen Linken den Anti-Amerikanismus zu einem Grundpfeiler linken Denkens umgemodelt hatten. Dies verhinderte ebenso eine adäquate Analyse der Iranischen Revolution wie des sogenannten „Widerstandes“ der Mujahideen gegen den Einmarsch der Sowjetunion in Afghanistan. Anstatt also die Iranische Revolution als konkretes Ereignis zu analysieren, wurde die Niederlage der Linken einfach mit den Mitteln der Neuen Linken in einen „Sieg“ umgedeutet. Ein klarer Akt der Selbsttäuschung wie sie damals beinahe zur zweiten Natur einer Generation geworden war, die, trotz ihrer vordergründigen Darstellung als Anti-Stalinisten, weiterhin das stalinistische Idol des verwirklichten Faktums verehrte. Entsprechend begrüßten Ikonen der Neuen Linken wie Michel Foucault die Islamische Revolution als repräsentativ für eine neue „spirituelle“ Politik, die angeblich frei von jeglicher instrumenteller Rationalität war, die in Ost und West während des Kalten Krieges vorherrschte.

Auch andere Ereignisse aus der Zeit um 1979 herum verdeutlichen den Verfall und die Desintegration der Linken: so z.B. die unkritischen Reaktionen gegenüber der polnischen Solidarnosc-Bewegung sowie dem Widerstand der Mujahideen gegenüber der sowjetischen Intervention in Afghanistan. Beide Ereignisse fanden breite Unterstützung auf Seiten einer verwirrten Linken und wurden begleitet von Parolen, die nun aus Scham vergessen sind, wie: „Zehn Millionen polnische Arbeiter können sich nicht irren!“ oder „Allah-u-Akbar!“ Die Linke scheiterte daran, den Konservatismus, der sich vor ihren eigenen Augen zu manifestieren begann, zu erkennen und wurde damit selber vom Rechtsruck mitgerissen. 1979 war es selbst für viele Führungsfiguren der Neuen Linken unklar geworden, wie man das Projekt der Freiheit weiter vorantreiben könnte. Fred Halliday berichtet von einer Unterhaltung, die er mit seinem Redaktionsgenossen des New Left Review, Tariq Ali, geführt hatte. Beide waren gerade dabei, politisch auseinander zu driften, als Halliday Ali folgendes sagte: „Gott, Allah, rief uns beide zu sich und sagte uns: ,Einer von euch soll nach links rücken, der andere nach rechts.‘ Das Problem war, dass er uns nicht sagte, wer wohin rückte. Vielleicht wusste er es nicht einmal selber!“ Halliday fügt noch an: „Tariq lachte. Er verstand genau, was ich sagte, und bestritt es auch nicht.“[3]

Diese Praktik der Selbsttäuschung, des unkritischen Abfeierns vermeintlicher Revolten gegen die Verdinglichung und der Rückzug vom Projekt der Freiheit, wurde noch einmal in der zweiten Phase, die zum Jahr 2001 hinführte, deutlich, nämlich beim Zusammenbruch der Sowjetunion im Jahr 1989. Der Zusammenbruch war der letzte, antiklimaktische Akt eines gescheiterten Versuchs, das Kapitalverhältnis zu überwinden, der im Jahr 1917 gestartet worden war. Der folgende Rechtsruck in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion war außerdem darum bemerkenswert, da auch in diesem Fall die Linke kein grundsätzliches Umdenken einleitete. Stattdessen wurde der Zusammenbruch als die Wiedergeburt der Freiheit gefeiert, so als ob es sich einfach um die Entstalinisierung der Revolution handelte und nicht um eine grundsätzliche Etablierung des Neoliberalismus in Russland. Kaum ein Gedanke wurde dem nun endgültigen Scheitern des historischen Bewegungsablaufes der Oktoberrevolution gewidmet, der, in welch degenerierter Form auch immer, die emanzipatorischen Impulse von Marx, Engels, Luxemburg und Lenin konserviert hatte. Im Gegenteil, die Zombie-Linke gratulierte sich 1989 wohlgefällig für einen scheinbaren weiteren Erfolg des Anti-Autoritarismus wie er seit den 1960ern in Mode war. Indem sie überdies feierten, was sie hätten analysieren sollen, halfen dominante Strömungen auf der Linken dabei, den Neo-Zarismus zu legitimieren, der aus den Ruinen der Sowjetunion emporwuchs. Im Jahr 1989 wurde der Kapitalismus selber als Emanzipation gefeiert – das Spiegelbild der Degeneration des Marxismus in der Sowjetunion hin zu einer Ideologie, die den Status Quo affirmierte, und in Verkennung des eigentlich emanzipatorischen Potentials des Kapitalismus.

Dann war da noch die dritte Phase des endgültigen Niedergangs der Linken, die im Jahre 2001 ihren Höhepunkt erreichte: nämlich 1999 als Jahr der Anti-Globalisierungsproteste in Seattle. Dieses Ereignis stellte den Sieg unserer gegenwärtigen „post-politischen“ Aktivismuskultur dar, die Liza Featherstone, Doug Henwood und Christian Parenti passend „Aktivist-ismus“ nennen.[4] Die Platypus-Mitglieder Ben Blumberg und Ian Morrison bemerkten, sowohl in Bezug auf den Aktivist-ismus im Allgemeinen wie auch auf den neuen Anarchismus, der die Vorgänge in Seattle dominierte, im Besonderen: „Heute zelebrieren Demonstranten einfache Schubsereien mit der Polizei als Erfolge (…) Jeder Knüppelschlag dramatisiert den Unterschied zwischen den Demonstranten [und der Gesellschaft, in die sie integriert werden.]“[5] Man tut den Demonstranten kein Unrecht an, wenn man, wie Blumberg und Morrison argumentieren, behauptet, dass sie „Polizeigewalt provozieren wollen, um ihre eigene Unterwerfung unter die Autorität zu sensationalisieren.“ In diesem Fall fand der Regress, den man bereits in den 60ern hatte beobachten können, seine endgültige Vollendung.

Indem sie nicht nur das Scheitern der Linken der 60er Jahre wieder neu aufführen, sondern auch deren Defätismus, bemühen sich die Demonstranten aus der Folgezeit von Seattle nicht einmal mehr um das alte Gerede von Studenten oder der Jugend als neuer „revolutionären Kraft“: diese neuen Möchtegern-Radikalen benötigen nicht einmal mehr ausgearbeitete Verklärungen ihres Scheiterns. Stattdessen leben sie auf eine entwaffnend offene Art den Gestus einer unzufriedenen Mittelklasse-Jugend aus, für die der Terminkalender voller internationaler Handelskonferenzen den Platz von Rock-Konzert-Touren eingenommen hat - als Ort einer weitschweifigen anti-autoritären Subkultur. Diese Aktivisten-Generation erfüllt die niedrigen Erwartungen ihrer politischen Eltern anstatt sie abzulehnen; nämlich, dass sie sich entweder betäuben sollten mit den Vergnügungen, die der Neoliberalismus anbietet – „Sex, Drugs, and Rock n‘ Roll“ – oder sich aus reinem Vergnügen für eine Revolution einsetzen sollten. Erst in der neuen Protestkultur kann man beides zugleich tun und erreicht dabei lediglich die Sensationalisierung seiner eigenen Unterwerfung unter die Autorität, von der Blumberg und Morrison sprechen. Politisch erreichte die Begrüßung des Todeskultes, die die vorherrschende linke Antwort auf 1979 war, ihren Anti-Klimax in einem vollständig romantisch-reaktionären Widerstandsgehabe, einem Anti-Modernismus sowie im Faible der Anti-Globalisierungsbewegung für Anarchismus im Stile des „schwarzen Blocks“ und „Turtle Protest“.

Historisch war die Linke eine Folge bürgerlichen Radikalismus‘, die in Marxens Selbstkritik des utopischen Sozialismus gipfelte. Dieser bürgerliche Radikalismus isoliert Geschichte als Problematik und Freiheit als ihr Projekt. Marx verstand, dass der Kapitalismus eine Frage aufwarf, die nur in seiner eigenen Überwindung beantwortet werden konnte. Auf ähnliche Weise argumentiert auch Postone, der erklärt, dass die proletarische Gesellschaft - d.h. die Gesellschaft von warenproduzierenden Waren - „über sich hinausweist“. Doch der Regress ist nun sogar soweit fortgeschritten, dass kritische Einsichten wie die Postones nur noch die Sache einiger weniger Intellektueller sind, während die Arbeiterbewegung (als notwendige Vorbedingung praktischer linker Politik wohlgemerkt) weltweit in die Flucht geschlagen ist. Es geht dabei nicht darum, lediglich einen wissenden Pessimismus zum Ausdruck zu bringen, sondern den wirklichen Charakter unserer Zeit zu erkennen. Platypus reitet auf dem „Tod der Linken“ herum, damit wir uns gemeinsam an die Arbeit machen können, diese Linke wiederzubeleben. Die Rekonstitution der Kritischen Theorie ist die spezifische Aufgabe, der sich Platypus gewidmet hat; diese ereignet sich jedoch nicht einfach unter selbst ausgewählten Bedingungen, sondern unter Bedingungen, die wir aus der Vergangenheit geerbt haben. In der Tat kann Theorie nicht neu formuliert werden, indem man mit ein paar neuen Zusätzen die vermeintlichen Mängel vergangener Theorie ergänzt, sondern einzig und allein dadurch, dass wir uns tatsächlich durch die Geschichte der Linken hindurch arbeiten. |P


[1] David Greason, "Embracing Death: The Western Left and the Iranian Revolution, 1978–83," Economy and Society 34 (February 2005): 105–140.
[2] Fred Halliday, “Who is Responsible? An Interview with Fred Halliday,” interview by Danny Postel, Salmagundi 150–151 (Spring–Summer 2006). Available online at <cms.skidmore.edu/salmagundi/backissues/150-151/halliday.cfm>.
[3] Liza Featherstone, Doug Henwood, and Christian Parenti, “‘Action Will be Taken: Left Anti-Intellectualism and its Discontents.” Available online at <www.leftbusinessobserver.com/Action.html>.
[4] Benjamin Blumberg and Ian Morrison, “Violence at the RNC,” Platypus Review 7 (October 2008).
[5] Ibid.

If it did not come to end in 1989, as conservative critic Francis Fukuyama expected, this is because, in Hegel's sense, as freedom's self-realization in time, History had already ceased. Long before the new geopolitical configurations and institutional forms of the post-Soviet world, a new and unprecedented, though scarcely recognized, political situation had taken shape: The last threads of continuity connecting the present with the long epoch of political emancipation were severed. In the second half of the 20th century the history that stretched back through modern socialism and the labor movement to the Enlightenment and the bourgeois revolutions that came before, became bunk. Yet, unlike Stalinism's well-publicized (if exaggerated) collapse, the passing of History and the death of the long-ailing Left in our time has passed almost wholly unnoticed and unmourned.
However sincere its backers or belligerent its enemies, the “War on Terror” is not and cannot become anti-Islamist. This is not because, as some think, there is no Islamist or Taliban-style fascism on the receiving end of America’s War on Terror. Far from it. The reason is that the prosecutors of the war are only half committed to the selective elimination of certain religious reactionaries.