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"How well Kautsky wrote [when he was still a Marxist]!" — Lenin, "Left-Wing" Communism — An Infantile Disorder (1920)

Platypus Leipzip lädt zum Ferienlesekreis über "Kautskys Marxismus".

Treff: ab 18. August immer dienstags 19 Uhr
Zoom-Link: https://us02web.zoom.us/j/89579766660

Die Texte werden zu Hause gelesen und beim Lesekreis besprochen. Kein Vorwissen ist nötig. Neue Gesichter sind immer herzlich willkommen.

● vorausgesetzte Texte / + zusätzlich empfohlene Texte

Empfohlene Hintergrundlektüre:

+ Vernon Lidtke, The Outlawed Party: SPD 1878–1890 (1966)
+ Lidtke, The Alternative Culture: Socialist Labor in Imperial Germany (1985)
+ Carl Schorske, The SPD 1905-17: The Development of the Great Schism (1955)
+ James Joll, The Second International 1889–1914 (1966)


Einleitender Text:

• Monty Johnstone, “Marx and Engels and the concept of the party” (1967)
• J. P. Nettl, “The German Social Democratic Party 1890–1914 as a Political Model” (1965)
Spartakist-Broschüre, "Kautskyanertum und die Ursprünge der russischen Sozialdemokratie" Kapitel 1, Lenin und die Avantgarde Partei (1978)

Woche 1 | Lassalle und Marx

+ Karl Korsch, "Der Marxismus der ersten Internationale" (1924)
• Karl Marx, „Inauguraladresse der Internationalen Arbeiter-Assoziation“ (1864)
• Ferdinand Lassalle, Offenes Antwortschreiben an das Zentralkommitee zur Berufung eines Allgemeinen Deutschen Arbeiterkongresses zu Leipzig (1863)

Woche 2 | Bakunin und Marx

• Mikhail Bakunin, A Critique of the German Social-Democratic Program (1870)
Bakunin, "Marxismus, Freiheit, Staat" (1872)
Marx, "Kritik des Gothaer Programms" (1875)
Marx, "Einleitung zum Programm der französischen Arbeiterpartei" (1880)
+ Marx, Konspekt von Bakunins Buch "Staatlichkeit und Anarchie" (1874)

Woche 3 | „Das Erfurter Programm“

• Karl Kautsky, "Das Erfurter Programm" (1892)
+ Eugene Debs, "Competition versus Cooperation" (1900)
+ Hellen Keller, "How I became a socialist" (1912)
+ Eugene Debs, "How I became a socialist" (1902)

Woche 4 | „Die soziale Revolution“

Kautsky, Die soziale Revolution (1902): Teil 1 und Teil 2

Woche 5 | „Der Weg zur Macht“

Kautsky, "Der Weg zur Macht" (1909)

Woche 6 | „Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky“

• Vladimir Lenin, "Die proletarische Revolution und der Renegat Kautsky" (1918)
+ Debs, “The Day of the People” (1919)
+ Kautsky, The Dictatorship of the Proletariat (1918)

Woche 7 | 3. Internationale

• Leon Trotzki: Manifest der Kommunistischen Internationale an das Proletariat der ganzen Welt
• First Four Congress of the Third International: Leitsätze über den organisatorischen Aufbau der kommunistischen Parteien, über die Methoden und den Inhalt ihrer Arbeit (1921)
• O. Piatnitsky: The 21 Conditions of Admission into the Communist International [HTML] (1934)

Der Ferienlesekreis beschäftigt sich mit der ersten Internationale und dem Verhältnis zwischen Anarchismus und Marxismus - u.a. bei Bakunin und Kropotkin.

Platypus Frankfurt am Main präsentiert in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung die Podiumsdiskussion

"Radikale linke Strömungen im 21. Jahrhundert: Zum Verhältnis von Anarchismus und Marxismus"

Mit
- Peter Bierl
- Henning Mächerle
- Jürgen Mümken

Dienstag, 28. Januar 2014, 20:00 Uhr
Campus Bockenheim / Festsaal

Es scheint als gäbe es gegenwärtig nur noch zwei radikale Strömungen: Anarchismus und Marxismus. Beide entstammen demselben historischen Schmelztiegel – der industriellen Revolution, den gescheiterten Erhebungen von 1848 und 1871, einem schwachen Liberalismus, der Zentralisierung der Staatsgewalt, dem Aufstieg der Arbeiterbewegung und dem Versprechen des Sozialismus. Sie sind unser revolutionäres Erbe. Alle maßgeblichen radikalen Bewegungen der letzten 150 Jahren waren darum bemüht die Bedeutung des Anarchismus und des Marxismus für die jeweilige Situation nutzbar zu machen. Davon scheint sich unser historischer Moment nicht zu unterscheiden.

Um als Linke in der aktuellen historischen Situation zu handeln, wollen wir Bilanz ziehen aus den Auseinandersetzungen zwischen Anarchismus und Marxismus während der letzten 150 Jahre. Die historischen Erfahrungen, welche die Ideen des Marxismus und des Anarchismus maßgeblich geprägt haben, müssen aufgearbeitet und entfaltet werden, sollen sie uns heute als Orientierungspunkte dienen. Inwiefern repräsentiert der Rückbezug auf Anarchismus und Marxismus ein authentisches Engagement – und inwiefern die Wiederkehr eines Gespenstes? Wo stehen wir heute nach den vergangenen Kämpfen? Welche Formen stehen uns – theoretisch wie praktisch – zur Verfügung, um den gegenwärtigen Problemen zu begegnen?