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Mit der erfolgreichen Revolte des Dritten Standes schien es, als würde die Menschheit endlich ihren „natürlichen“ Zustand der Aufklärung erreichen, sowohl hinsichtlich der natürlichen Umwelt wie auch der Beziehungen der Menschen untereinander. Scheinbar unbegrenzte Möglichkeiten eröffneten sich, und das dunkle Zeitalter war endlich für beendet erklärt. Im Zuge der Industriellen Revolution des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts entwickelte sich jedoch ein neuer „Widerspruch“ in der bürgerlichen Gesellschaft: der des Werts des Kapitals gegenüber dem Wert der Arbeitskraft. Mit diesem Widerspruch trat auch ein neuer sozialer und politischer Konflikt zutage: der „Klassenkampf“ der Arbeiter für den Wert ihrer Löhne gegen das unbedingte Gebot der Kapitalisten, den Wert des Kapitals zu bewahren und zu vergrößern.
In den 1980er Jahren verabschiedete sich eine ganze Generation Intellektueller im Zeichen der Postmoderne von jeglicher Utopie. Doch bereits zuvor war die Neue Linke in den 60er und 70er Jahren mit ihrer Rückkehr zu Marx gescheitert. Aus Sicht von Althusser inszenierten die Studenten weltweit 1968 eine „ideologische Revolte“. Sie revolutionierten den kulturellen Überbau, aber nicht die sozialen und politischen Verhältnisse. Er bemerkte damit das Ende der Neuen Linken, die sich dafür entschied, Politik gegen Protest einzutauschen. Das politische Scheitern der Neuen Linken 1968 ebnete sowohl der Post-Moderne als auch dem Post-Marxismus den Weg. Ihre historischen und intellektuellen Ursprünge kreuzen sich.
Young Marx is a production at the end of history. It is a production led by a Marx whose ideas are parodied, whitewashed, and made to seem out of touch with contemporary reality.

Jim Igor Kallenberg was a dramaturg at the festival for contemporary music Wien Modern, which this year covered the 50th anniversary of 1968. In this capacity, he spoke with the composer Christian Wolff who wrote a new piece for this years edition of the festival. Christian Wolff is a centeral figure in New Music history and significant especially for the music that developed around 1968 – together with his friends and colleagues John Cage, Frederic Rzewski, Cornelius Cardew, Morton Feldman, and others in the U.S.

2018 HAS BEEN A YEAR OF COMMEMORATION and confusion for the French Left. The fiftieth anniversary of May ‘68 has been marked by museums exhibitions, book launches, and quaintly nostalgic demonstrations, leaving the anniversary proceedings as less a reckoning than a leftist-version of Woodstock II.