RSS FeedRSS FeedYouTubeYouTubeTwitterTwitterFacebook GroupFacebook Group

The Platypus Affiliated Society, established in December 2006, organizes reading groups, public fora, research and journalism focused on the problems and tasks inherited from the "Old" (1920s–30s), "New" (1960s–70s) and post-political (1980s–90s) Left for the possibilities of emancipatory politics today.

The Latest from The Platypus Review:

  • Second International Marxism in America: Origins and crisis
    On March 30, 2023, at its 15th annual International Convention in Chicago, the Platypus Affiliated Society hosted a panel discussion on Second International Marxism in America. The panel was made up of Platypus members who addressed the origins and crisis of the Socialist Party of America (SPA): Spencer A. Leonard (prehistory and origin of the First International), Pamela C. Nogales C. (First International and prehistory of the Second International in America), Ed Remus (crisis of the Debsian-era SPA), and Chris Cutrone (legacy of the SPA). Platypus member D. M. Faes moderated the panel. An edited transcript follows.
  • The return of revolutionary politics: Historical lessons for today’s Left
    THE GLOBAL POLITICAL CLIMATE of the 2020s is marked by the apparent resurgence of far-Right populism, particularly in the United States with the consolidation of the MAGA movement under Donald Trump. Yet beneath the surface, there are signs of a renewed interest in leftist traditions. Marxism, Leninism, and Trotskyism — ideologies long pronounced “dead” after 1989 — are finding new resonance among young people, especially as systemic crises of capitalism deepen and political polarization accelerates.
  • Bernie Sanders, Chapo Trap House, and socialism’s “chore to be done”: A review of Amber A’Lee Frost’s Dirtbag
    THIS BOOK IS ABOUT failure and defeat.” It seems whether writer, activist, and podcast host Amber A’Lee Frost’s new memoir, Dirtbag, will stir lively curiosity or morbid fascination will depend on the reader. Those prone to wisecracks will revel in the deluges of “shade” dripping from each page; it has Chapo Trap House, the irreverent Left podcast the author co-hosts, written all over it. Like Chapo — Patreon’s most popular podcast until 2020 and which remains in the platform’s top 10 — Frost’s rise to prominence coincided with the 2016 Bernie Sanders campaign, with Frost endorsing Sanders on the podcast and in the pages of Jacobin.
  • Democracy and the Left
    On September 10, 2024, the Platypus Affiliated Society hosted a panel discussion on democracy and the Left at New York University. The panelists were Sebastian (Revolutionary Communists of America), George Shulman (professor emeritus at NYU, whose work focuses on the relationship of race, political culture, and literature in post-war American life), Grayson Walker (co-founder of the Infrared Collective and the American Communist Party), and Andy Gittlitz (author of I Want to Believe: Posadism, UFOs and Apocalypse Communism (2020) and co-host of the Antifada podcast). An edited transcript follows.

Das Neueste aus Die Platypus Review:

  • Die Naturalisierung des Schnabeltiers
    Die Gruppe Platypus veranstaltet seit einigen Jahren auch im deutschsprachigen Raum Diskussions- und Vortragsveranstaltungen zu linker Theoriegeschichte. Dabei ist nicht nur der unorthodoxe Mix aus Trotzkismus und Kritischer Theorie auffällig, sondern auch die positive Bezugnahme auf einige progressive Klassiker der bürgerlich-liberalen Tradition, insbesondere Adam Smith und Jean-Jacques Rousseau. Einen zentralen Aufsatz zur Begründung dieser Tradition ist von Spencer A. Leonard vorgelegt worden. Am Beispiel dieses Textes lassen sich die Probleme, in die sich die Platypus-Society mit ihrem theoretischen Framing bringt, darstellen.
  • Wieso nicht Grönland?
    Kürzlich wurden, in einer an die X-Files erinnernden Szene, durch die Aufnahmen eines NASA-Satelliten die Überreste einer alten US-Atomwaffenbasis auf Grönland entdeckt. Das eigentlich vom Permafrost bedeckte „Camp Century” ist ein Relikt des Kalten Kriegs und ihr Wiederauftauchen eine treffende Metapher für Donald Trumps Vorschlag, das US-Territorium auf den zirkumpolaren Norden auszudehnen. Das scheinbar aus dem Nichts kommende Vorhaben hat in Wirklichkeit eine weit zurückreichende Geschichte.
  • Was Musk und Trump noch verbindet
    Steve Bannon beschreibt die MAGA-Agenda der Präsidentschaft Trumps anhand von drei Grundsätzen: regulierter Handel, begrenzte Einwanderung und keine ewigen Kriege mehr. All das soll den nationalen Interessen und der Demokratie der USA dienen. Natürlich sind das Bannons Prioritäten und nicht unbedingt die von Trump selbst. Die drei Komponenten der Trump-Koalition für seine Wahl zur zweiten Amtszeit waren nach Bannon: die traditionelle Republikanische Partei, die „Broligarchen“ aus dem Silicon Valley und dem Risikokapitalbereich sowie die „wahren MAGA-Anhänger“. Für diese sieht er drei Bedrohungen: das alte politische Establishment, die Wall Street und die permanente Bürokratie des Deep States. 
  • Mar-a-Gaza
    Donald Trump erwarb Mar-a-Lago lange nachdem es als Präsidentenresidenz („Winter White House“) aufgegeben wurde, wofür es ursprünglich gebaut und der US-Regierung gespendet worden war. Die Regierung hatte es verkauft, und Trump erwarb es mehrere Jahrzehnte vor seiner politischen Karriere zu einem Schnäppchenpreis. Er verwandelte es von einer heruntergekommenen Immobilie zu seinem privaten Anwesen, wodurch er es schließlich seinem ursprünglichen Zweck zuführte. 
  • Die Furcht selbst
    Es ist Trumps Welt, und wir leben in ihr. Die Frage ist nur, wie wir dazu stehen. FDR (Franklin D. Roosevelt) hielt seine berühmte Rede, „dass es nur eine Sache gibt, die wir fürchten müssen: die Furcht selbst“, um Bedenken hinsichtlich seiner New-Deal-Reformen auszuräumen, die zu dieser Zeit als beispiellose Schritte galten und daher zu Recht Angst auslösten. Die Botschaft der zweiten Trump-Regierung – die in vielerlei Hinsicht eigentlich seine erste ist – lautet genauso: Die Gefahr geht nicht von den Maßnahmen aus, die er ergreift, sondern von der Panikmache darüber. Die Panikreaktion der Aktien- und Anleihenmärkte schien den Verhandlungsprozess über die Zölle vorübergehend zu erschweren, aber das sind taktische, keine strategischen Fragen: Das Ziel bleibt dasselbe. Genauso wie die 10% Basiszinssätze auf Importe aus fast allen Ländern, die bereits eine massive Erhöhung darstellen, bestehen bleiben. Trump wird sich nicht von seinem Ziel abbringen lassen, die amerikanische und die globale Wirtschaft umzustrukturieren. Er hat bereits irreversible Veränderungen bewirkt. Wer weiß, wie sich das alles entwickeln wird? Trump und sein Team scheinen von ihrem Verständnis über das, was sie tun, überzeugt zu sein.